Charlotte Salomon

OPER IN ZWEI AKTEN MIT EINEM VORSPIEL UND EINEM NACHWORT

Libretto von Barbara Honigmann nach Leben? oder Theater? von Charlotte Salomon

 

JOHANNA WOKALEK  Charlotte Salomon
MARIANNE CREBASSA  Charlotte Kann
MOZARTEUMORCHESTER SALZBURG
MARC-ANDRÉ DALBAVIE  Musikalische Leitung
LUC BONDY  Regie

Zuerst verweigerte man ihr die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter, dann den verdienten Preis an der Kunstakademie und schließlich gar das Leben – und das ihres ungeborenen Kindes. Charlotte Salomon war eine aufstrebende junge Malerin als sie vor den Nazis aus ihrer Heimatstadt Berlin fliehen musste. Im nur scheinbar idyllischen Südfrankreich pflegte sie ihre Großeltern, litt um ihre verlorene Liebe und drohte zu verzweifeln, bis ein befreundeter Arzt ihr die Kunst als Medizin empfahl: »Du musst malen!« Und das tat sie. Dabei heraus kam ein wahrhaft »kunstvolles« Drehbuch, zusammengefügt aus Gouachen, Regieanweisungen, Personenbeschreibungen und imaginierter Filmmusik. Der Inhalt? Ihr bisheriges Leben. Mit allen Höhen und Tiefen, die ein junges Mädchen im Berlin der Goldenen Zwanziger durchlebt, bis hin zur ersten großen fatalen Liebe. Der Titel: „Leben? oder Theater? Ein Singespiel“, dessen »3-D-Fassung« den französischen Komponisten Marc-André Dalbavie zu einem bewegenden Musiktheater mit enormer Fallhöhe inspirierte.

„Johanna Wokalek in der Sprechrolle der Charlotte Salomon wächst mit der Sopranistin Marianne Crebassa (alias Charlotte Kann) zu einem atemraubend intensiven, hell tönenden Doppelgängerinnen-Duett zusammen.“ FAZ, 29.07.2014